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Bad Füssing - das erste Highlight in 2007

Thermenmarathon in Bad Füssing, unmittelbar vor der Grenze zu Österreich, ein Klassiker schlechthin in dem doch dünnen Winterwettkampfkalender. Riskofaktor: Das Wetter. Ansonsten eine flache, superschnelle, landschaftlich sehr reizvolle Strecke über die Dörfer.

Vorneweg: Das Wetter war sensationell. Heiter, 5 Grad, nur leichter Westwind. Geprägt von leichtem Übermut wurden T-Shirt und kurze Hose mitgenommen und dann auch tatsächlich als Wettkampfoutfit gewählt - das war voll und ganz angemessen, denn gefroren habe ich nicht.

Anfahrt unspektakulär, zusammen mit Meister Schorschi waren wir schon früh in dem niederbayerischen Kurort, denn wenn man da einen brauchbaren Parkplatz haben möchte, sollte man zeitig anreisen. Und auch Warteschlangen vor dem Meldeschalter gilt es zu vermeiden.

Aus dem Auto raus bietet sich die alljährlich wiederkehrende Kulisse, die Therme und dazu die grauenhafte "Anton aus Tirol"-Musik, die quäckend aus den Lautsprechern dröhnt. Schorschi singt voller Inbrunst kopfschüttelnd mit und "Deutschland sucht den Superstar" hat einen zusätzlichen ReCall verdient...

Füssing ist aber auch immer Treffpunkt der Szene. Hier trifft man Leute, die man sonst nur selten zu Gesicht bekommt... und jeder nutzt den Lauf als ersten Formtest. Auch wenn das niemand offen zugibt.

Beim dritten Anlauf hab ich's dann tatsächlich mal geschafft. Ich stehe relativ weit vorne und erspare mir damit das Slalomlaufen auf den ersten zwei Kilometern durch den Ort. Wunschziel ist eine 1:28 für die Halbmarathondistanz.

Die Strecke, altbekannt und immer wieder schön, schlängelt sich durch die kleinen Orte im Bäderdreieck, aber irgendwie scheinen die Kilometerschilder etwas kreativ zu stehen. Auf 4:30 folgt 3:50 und dann wieder 4:25 - und auch die Mitläufer um mich herum sind ein wenig verunsichert...

Bei Kilometer 8 finde ich einen perfekten Mitläufer, Werner, ein Altersklassenläufer von Spiridon Frankfurt - und während wir so gemeinsam die Kilometer in 4:05 - 4:10 runterlaufen, quatschen wir ein bisschen über die schöne Strecke... Kilometer 10 erscheint, 41:09, doch die Freude über die gute Zeit währt nur kurz, denn da steht Maddin mit einer Muskelzerrung, schade, denn heute wäre seine Bestzeit sicher pulverisiert worden...

Ab hier geht's nach Hause. Wind jetzt im Rücken und die Kilometer fliegen nur so vorbei, allesamt im 4:05er-Schnitt. Herrlich zu laufen und bei Kilometer 15 wird uns klar, dass sub 1:26 drin ist sofern wir die letzten Kilometer im 4er-Schnitt laufen. Erwartungsgemäß dämpft das a bissi die Konversation, aber es lohnt sich, denn wir kommen tatsächlich in dieser Zeit ins Ziel: 1:25:50! Grandios! Sensationell!

Schöne Sache! Danke an Werner für's Mitkämpfen!

11.2.07 19:17


Winterlaufserie ohne Winter

Nicht, dass hier was falsch verstanden wird. Keinesfalls möchte ich den letzten Winter mit seinen Schneemengen zurück.

Aber Ismaning und die dortige Winterlaufserie ohne Eis und Schnee - das ist schon etwas ungewohnt. Und auch der Stadionsprecher betont noch einmal extra, dass die Strecke schnee- und eisfrei sei. Bei 8 Grad und trockenem Wetter völlig überraschend.

Was mache ich hier eigentlich schon wieder? Die Erklärung ist einfach, der gestrige Crosslauf in Laaber fiel meinem ausbaufähigen Zeitmanagement zum Opfer und heute wäre ein langer, ruhiger Trainingslauf mal wieder dringend angebracht gewesen...

Kurz nachgedacht, laut losgelacht und dann nach Ismaning gefahren. Kurzer Zwischenstopp, um Uli mitzunehmen und natürlich sind wir - weil ich ja Streß am Wochenende hasse - wieder einmal viel zu früh da... Aber man kann sich die Zeit dort ja bestens vertreiben, indem man sich mit all den bekannten Gesichtern stundenlang unterhält...

Nur eins fehlt mir, ein Becher Kaffee zur Beseitigung meiner morgendlichen Müdigkeit. Das ist vielleicht ein kleines Manko, denn die Bewirtung ist in Ismaning doch eher rudimentär...

Egal, denn allzu ernst möchte ich das heute nicht nehmen. Eine Woche nach Bad Füssing herrscht noch eine gewisse Spannung in der Beinmuskulatur und so übe ich mich in der Paradedisziplin aller Ismaninger Winterlaufserienstarter: dem Tiefstapeln!

Maximal 1:35, ohne Streß, mal sehen, blablabla.... Herausgekommen ist eine 1:29:22, es ist dann halt doch wieder zu spannend auf der Laufstrecke. Gut zu laufen und zum Schluß reicht es sogar noch für einen angedeuteten Zielsprint.

Der Rest wie immer in Ismaning. Tee trinken, Krapfen essen, fachsimpeln und erklären, warum man im nächsten Jahr unbedingt wieder hier hin muss: Weil die persönlich erreichte 2007er-Zeit einfach nur schwach ist.

Also: Guten Start in die echte Wettkampfsaison!
11.2.07 19:36





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