Startseite
  Über...
  Archiv
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


http://myblog.de/nachderkurve

Gratis bloggen bei
myblog.de





Training wäre mal wieder angesagt

Null Wochenkilometer - keine gute Bilanz. Und die Wochen davor waren auch voller Ausreden, um nicht laufen zu gehen. Der letzte Trainingslauf vor einer Woche. Locker die 28 Kilometer auf der Standardrunde nach Berghausen runtergezuckelt. Und dieses Wochenende noch einmal so etwas? Irgendwie keine Lust und so musste dann doch wieder ein Wettkampf her...

Das ist Anfang März im wilden Süden nicht so ganz einfach. Der Samstag schied terminlich aus und mal ehrlich, das Wetter an diesem Tag hätte auf der windanfälligen Strecke in Schierling schon wirklich für Stimmung gesorgt.

Alternative: Sonntag. Strahlender Sonnenschein beim Rieskraterlauf in Oettingen, zwischen Nördlingen und Gunzenhausen im schwäbisch-fränkischen Grenzland gelegen. Zur Auswahl standen 5 und Halbmarathon und letzteres wäre doch ein gelungener harter Trainingslauf.

Kilometer 4 und die Knochenhaut am linken Bein zieht als würde sie in Fetzen vom Knochen hängen. Schon das Warmlaufen war anstrengend, muskulär fühlte ich mich wie 60, außerordentlich uncool. Nun überholt mich eine Gruppe ganz locker und ich komme mir noch langsamer vor, als ich sowieso schon bin... Aussteigen? Einen Moment denke ich dran, laufe dann aber doch in die zweite Runde...

Doch von Anfang an: Erreicht man Oettingen und das dazu passende Ortsschild wird man sofort auf den Parkplatz einer bekannten Discountkette geleitet. Den eigentlichen Veranstaltungsort erkennt man erst nach genauem Zurückschauen, denn er liegt außerhalb des Ortes. Alles außerordentlich familiär, ich bekomme die Startnummer 50 (als Nachmelder) und auch die 11 Euro sind ok.

Vier Runden über das freie Feld, fast flach, nur ein paar leichte Wellen drin... viermal über Nebenstraßen nach Bettendorf und viermal auf dem Radweg an der B466 entlang wieder zurück. Extrem windanfällig, aber das war heute kein Thema. Sonnenschein und mässiger Wind, also eigentlich ganz gute Bedingungen.

Das erste Kilometerschild sorgt gleich für Kopfschütteln. 4:56. Die Erklärung ist aber easy, denn der 5-Km-Lauf geht über nur eine Runde und der Start ist logischerweise fast 300 Meter weiter vorne. Also alles kein Problem. Meine Beine schon eher. Kilometer 2 und sie werden schwer. Kilometer 3 und sie tun weh. Weiowei, ich werde immer langsamer, Kilometerschnitt 4:35, raus oder nicht raus?

Doch es geht zum einen um die Ehre /*gröhl*/ und zum anderen um fette 21 Kilometer für die vereinsinterne Wertung. Also weiter. Und erstaunlicherweise verschwinden die Schmerzen dann wieder, die beiden nächsten Runden sind dann mit 22:30 nur unwesentlich langsamer als die erste.

Zum Schluß dann aber doch eine erhebliche Restmüdigkeit und von Lockerheit konnte wirklich keine Rede mehr sein. 1:30:10 sagen alles. Durchs Ziel durch, ab nach Hause und nachmittags auf dem Sofa eingepennt. Das kommt auch nicht alle Tage vor.
4.3.07 22:36


10 Km in Münster - immerhin ne warme Dusche

Das Wochenende im heimischen Ruhrgebiet bietet mal wieder Gelegenheit, etwas westfälische Wettkampfluft zu schnuppern, somit geht es Samstagnachmittag nach Münster zum dortigen Straßenlauf vom LSF Münster.

Anfang März ist es dort eigentlich immer nur kalt, saukalt oder total saukalt und das Ganze wird unterstützt von wahrlich kräftezehrendem Wind. Diesmal nicht. Diesmal scheint die Sonne, es ist frühlingshaft warm, der Wind nur mäßig und irgendwie ist das dann alles gleich ganz anders.

Bei mir selbst genau umgekehrt. Vor zwei Jahren nach chaotischer Anfahrt durch den Wintereinbruch bei erbärmlichen Bedingungen bin ich dort meine bis heute gültige Halbmarathonbestzeit gelaufen, topfit und hochmotiviert.
Diesmal genau anders herum. Unkomplizierte Anfahrt und trotzdem völlig schlapp und unmotiviert. Immerhin ist es diesmal nur der 10er. D.h. nur zwei Runden um den Allwetterzoo, gut zu laufen mit nur einer Steigung.

Das Warmlaufen wieder einmal irgendwie schlapp. Wenig Training, viel Arbeit, irgendwie passt das mal wieder nicht zusammen, aber was soll's, ruckzuck ist der Startschuss da und 10 Kilometer läuft man ja immer irgendwie runter.

Funktioniert die ersten zwei Kilometer auch ganz gut. Traditionell ein ziemlich enges Gedöns am Anfang, denn der Weg durch den Park am Aasee ist nicht wirklich breit und da geht es schon ziemlich spannend zu. Kilometer 1 in 3:38, viel zu schnell, der zweite ist dann dafür im Plan. Kurz vor Kilometer 3 ist dann der Gegenwind vorbei und es geht auf dem Radweg parallel zur Straße entlang am Zoo vorbei.

Man sollte meinen, dass nun die Zeiten schneller werden, oder? Aber nicht in Münster. Kilometer 4 ist mit 4:12 deutlich langsamer und sorgt jedesmal wieder für Stirnrunzeln. Ist in der zweiten Runde dann übrigens wieder so. Kilometer 5 in 19:46, das ist nicht gut, aber auch nicht schlecht, blöd nur, dass die Beine schon ganz schön müde sind.

Und so wird die zweite Runde dann doch deutlich zäher. Ohne wirklichen Spaß, ohne Esprit, irgendwie überhaupt nicht toll. Die Sub40 ist bei Kilometer 9 endgültig gegessen und so freue ich mich auf die halbe Stadionrunde auf der diesmal - weil trocken - durchaus brauchbar zu laufenden Bahn. 40:17 sagt dann abschließend die Ergebnisliste.

Fazit? Zeit ist miserabel, aber nachvollziehbar. Es fehlt das Training. Ganz einfach. Andererseits: Keine Verletzungen und vor gut einem dreiviertel Jahr war ich in Mindelheim noch 2 1/2 Minuten langsamer.
18.3.07 15:37


Unterzuckert im Windkanal - Halbmarathon in Gröbenzell

Eigentlich laufe ich ja total gerne Halbmarathon. Eigentlich. Eigentlich immer dann, wenn ich gut trainiert bin. Das trifft aktuell nicht zu, also sollte man ggf. die Finger von solchen Wettkämpfen lassen und stattdessen mal wieder einen gemütlichen 35er machen.

In der Praxis sieht das natürlich anders aus. Also die Klamotten ins Auto geworfen und nach Gröbenzell gefahren. Anreise unspektakulär.

Der Kurs in dieser Münchner Vorstadt ist gar nicht mal schlecht, drei Runden mit einer Pendelstrecke. Die Wende ist als Runde durch eine Wohnsiedlung konzepiert, d.h. das lästige Abstoppen für den 180-Grad-Turn entfällt, durchaus clever gemacht. Flach ist der Kurs eigentlich auch, zumindest "bayerisch flach".

Ich überlegte ja schon letztes Wochenende in Münster mir mal wieder neue Schuhe zu kaufen, denn die derzeit im Einsatz befindlichen Exemplare wirken schon a bissi ungedämpft. Mit der Folge, dass die Beine heute schon wieder bei Kilometer 2 schwer wurden. Analog zu Oettingen vor zwei Wochen, jedoch im Gegensatz zu Münster. Da waren die Beine trotz schnelleren Tempos kein Thema.

Was soll's, das Thema 1:30 war nach der ersten Runde gegessen. Glatte 30 Minuten. Erstaunlicherweise ging es dann etwas lockerer. Nicht wirklich schnell, aber die Passage am Gröbenbach entlang - leicht bergan und mit vollem Gegenwind - machte sogar Spaß. 30:26 für die zweiten sieben Kilometer waren jetzt auch nicht wirklich schlecht.

Blieb noch die Schlußrunde. Mit einem Mal wurden die Beine völlig kraftlos, die Straße am Gröbenbach zog sich entlos und spätestens bei Kilometer 19 war der Akku völlig leer. Wie man das mit zwei Pizzas vom Vortag bei einem Halbmarathon hinkriegen kann? Keine Ahnung. Auf jeden Fall kostete mich das nochmal gut zwei Minuten und so kam ich dann mit 1:33:32 auf den 58. Platz im Gesamtklassement.

Ganz schnell abhaken, zur örtlichen Tankstelle fahren, dort die Süßwarenabteilung plündern und ab nach Hause. Nicht wirklich gut, aber auch ein 35er wäre heute nicht wirklich klasse ausgegangen.
18.3.07 15:56





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung